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22.06.2019

Im Bereich Gesundheit zu arbeiten bedeutet ein ständiges Sich-weiterbilden und Dazulernen. Unzählige Vorgänge im Körper sind bislang noch nicht genügend erforscht. Das macht beispielsweise die Bezeichnung "Syndrom" in der Medizin und Psychologie deutlich. Als Syndrom wird das gemeinsame Auftreten mehrerer Krankheitssymptome zusammengefasst, deren Ursache meist noch unbekannt ist oder nicht genau bestimmt werden kann.

 

Immer wieder werden neue Erkenntnisse hinzugewonnen. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn man von Zeit zu Zeit seine Meinung gegenüber bestimmten Mitteln revidieren muss. Ein solches Mittel ist für mich Zeolith. Lange Zeit habe ich in der Gesundheitsberatung über Zeolith / Klinoptilolith informiert. Es gibt unzählige Erfahrungsberichte in Selbsthilfegruppen von Menschen, denen Zeolith geholfen hat, besonders bei Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Histaminintoleranz oder Entgiftungserscheinungen. Auch namhafte Ärzte und Heilpraktiker wie Dr. Klinghardt und W. Kühni arbeiten damit.

 

Doch hin und wieder gab und gibt es Menschen, die das Zeolith nicht gut vertragen. Dem wollte ich auf den Grund gehen. Nach langer Beobachtung habe ich festgestellt, dass diejenigen, die längere Zeit Zeolith einnahmen, schlechtere Bioscan-Werte haben, als diejenigen, die stattdessen z.B. Gerstengras oder Spirulina verwenden. Auch andere Bioscan-Kolleginnen und Kollegen konnten Dasselbe beobachten. Der anfängliche Verdacht hat sich in vielfachen Beobachtungen der Messwerte bestätigt.

Ob es nun daran liegt, dass Zeolith tatsächlich neben den Schadstoffen auch Nährstoffe binden könnte, oder ob es sich an den ohnehin schon vorhandenen Biofilm im Darm heften könnte und so die Darmwand noch weniger durchlässig für Nährstoffe macht, können wir nicht beurteilen. Für mich steht fest, dass Zeolith kein Mittel ist, dass man über längere Zeit einnehmen sollte.