Als ich begann, mich mit dem Thema Öle in der Ernährung zu beschäftigen, ahnte ich nicht, wie groß dieses Thema sein würde und welche Tragweite es in unserer Gesellschaft haben könnte.
Durch meine jahrelange Erfahrung in der Gesundheitsberatung erkannte ich schließlich:
Die richtigen Öle und Fette in der Ernährung sind nicht nur ein Nebenaspekt einer gesunden Lebensweise, sondern für viele der entscheidende Wendepunkt in ihrer Gesundheit.
Manche Menschen konnten in der Ernährung scheinbar alles richtig machen, sich perfekt ernähren, die besten Nahrungsergänzungen nehmen, Entsäuerung und Entgiftung von A bis Z durchhaben – und trotzdem war irgendwo sprichwörtlich der Hund begraben, und es wollte einfach nicht "funktionieren", wie es sollte.
Bis ich auf das Thema der „richtigen“ Öle kam – sowohl in der Ernährung als auch bei Nahrungsergänzungen.
Plötzlich war das fehlende Puzzleteil gefunden. Plötzlich machte alles Sinn.
Denn das, was viele nicht wissen: schlechte Fette können den Körper auf subtile, aber tiefgreifende Weise blockieren.
Insbesondere stark verarbeitete Samenöle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Distelöl oder Sojaöl enthalten ein ungünstiges Fettsäuremuster – besonders
viel Omega 6, oft oxidiert, instabil und alles andere als hilfreich für unsere Zellen.
Diese Öle fördern chronische Entzündungen, belasten Leber und Verdauung, und können sogar die Aufnahme wertvoller Vitalstoffe behindern. Ich habe viele Menschen erlebt, die allein durch das Weglassen dieser „üblichen“ Öle eine spürbare Verbesserung ihrer Gesundheit erfahren haben.
Was stattdessen?
Setze auf traditionelle, stabile Öle, wie z. B.
Denn Omega 3 ist der Gegenpol zu all dem – es wirkt entzündungshemmend, zellschützend und regulierend. Doch auch hier gilt:
Die Qualität entscheidet alles.
Nicht jedes Omega-3-Präparat hält, was es verspricht. Viele Produkte sind oxidiert, enthalten Schadstoffe oder bringen das Verhältnis von EPA und DHA durcheinander – was nicht nur ineffektiv ist, sondern dem Körper sogar schaden kann.
Es gibt einige Qualitätsmerkmale, die bei der Auswahl des Omega 3-Öls von großer Bedeutung sind:
1. Der TOTOX-Wert:
Er gibt an, wie stark das Öl oxidiert ist.
Je niedriger der Totox-Wert, desto frischer und wirksamer ist das Öl.
Viele handelsübliche Omega-3-Produkte weisen leider einen sehr hohen Totox-Wert auf – was auf oxidierte, also ranzige Fette hindeutet, die der
Gesundheit eher schaden als nützen können. Ein guter Totox-Wert liegt unter 10, besser noch unter 6.
2. natürliche Triglycerid-Form oder veresterte Form?
Die natürliche Triglycerid-Form, wie sie in reinem unveränderten Fisch- oder Algenöl vorkommt, enthält das natürliche Spektrum der Fettsäuren, ist sehr stabil und bestens verwertbar. Veresterte Formen jedoch sind halbsynthetisch aus dem Labor und wesentlich schlechter verwertbar. Sie sind oft deklariert als "konzentrierte" oder "hochdosierte" Omega 3-Fettsäuren.
3. Polyphenole zur Stabilisierung und besseren Verwertung
Damit Omega 3-Fettsäuren bestmöglich vom Körper verwertet werden und möglichst lange stabil bleiben, d.h. nicht ranzig werden (das gilt auch für Öle in Kapseln!), ist es von großem Vorteil, wenn das Produkt durch die Zugabe eines hochwertigen Olivenöls stabilisiert wird.
4. Herkunft
Um besonders hochwertige, langkettige Omega 3 Fettsäuren zu erhalten, sollten die Produkte aus reinen, kalten Gewässern wie der Arktis stammen. Frischer Wildfang hat dabei den höchsten Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Kabeljau ist der Fisch mit dem höchsten Omega 3-Gehalt und dem größten Spektrum an wertvollen Ölen. Eine Alternative für Vegetarier stellt das Öl aus Algen dar.
5. Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit
Nur wenige Hersteller auf dem Markt sorgen für eine transparente Rückverfolgbarkeit des Fanggebietes und haben zudem eine MSC-Zertifizierung, die für nachhaltige Fang- und Verwertungsmethoden steht. Im Optimalfall wird kein einziger Fisch für die Herstellung des Omega 3-Öls getötet, sondern im Zuge der Herstellung von Fischfilets optimal verwertet.
Bei meiner intensiven Recherche habe ich alle großen und viele kleinere Hersteller von Omega 3-Produkten nach allen Qualitätskriterien überprüft, und nur sehr wenige sind meiner Meinung nach bedenkenlos zu verwenden.
Schließlich habe ich einen Hersteller gefunden, der mich in allen Punkten überzeugt hat. Da es auch für meine Kunden in der Beratung von Vorteil ist, habe ich mich entschieden, mich als Beraterin für diese Firma einzutragen.
Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was gute von schlechten Ölen unterscheidet, Fragen zur richtigen Anwendung oder zur Bestellung hast, melde dich gerne.
Sehr empfehlenswert ist es außerdem, seinen eigenen Omega-3-Index testen zu lassen – vor und nach der Anwendung – um eine Kontrolle für den Verlauf und die individuelle Aufnahme in den Zellen zu haben. Denn tatsächlich haben 9 von 10 Menschen nach den Vorgaben der WHO einen nachweisbaren Omega 3-Mangel.
Dein Körper wird es dir danken – und manchmal ist es eben doch das Öl, das alles verändert.
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